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Die EVP Thurgau sagt klar Ja zum Energiegesetz

Anlässlich der Delegiertenversammlung vom 19.4.17 befasste sich die EVP Thurgau eingehend mit der Energiestrategie 2050 und dem zur Abstimmung vorliegenden Energiegesetz. EVP-Kantonsrätin Elisabeth Rickenbach warb für ein Ja, da das Gesetz die saubere inländische nachhaltige Energie fördert und die Gegner keine Alternative anbieten. Armin Menzi, Publizist und Geschäftsleiter von AVES, bemängelte, dass das Gesetz einseitig auf Strom fokussiere statt eine Gesamtlösung für alle Energiefragen zu liefern, zudem seien ihm Subventionen generell suspekt. Einig waren sich beide Referenten, dass in der Schweiz ohnehin keine weiteren Atomkraftwerke entstehen werden.

In der Diskussion betonten die Befürworter, dass diese Vorlage nicht allen Ansprüchen genügt, aber ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist. Ausserdem ist der Stromverbrauch im Thurgau seit 2000 bereits am Sinken. Die Massnahmen und neuen Technologien zur besseren Energieeffizienz sind beim Konsumenten angekommen und lassen weitere Fortschritte erwarten. Bei einem Nein gäbe es einen Stopp! Mit 23 Ja- zu 3 Nein-Stimmen beschloss die Versammlung eine klare Ja-Parole.

Schliesslich lädt die EVP zu einer Wanderung am 20. Mai auf die Wildensbucher Hochwacht ein, mit Informationen der Nagra zum Endlager der radioaktiven Abfälle. Weitere Infos gibt es hier.
Alle sind herzlich eingeladen.

Regula Streckeisen, Präsidentin EVP TG